Verfasst von: berlinfami | Januar 19, 2014

Zwischen Fernweiterbildung, Vorstandsarbeit und Beruf

Viele Leser fragen sich bestimmt, warum ich nur noch so selten zum Bloggen komme. Nun hatte ich nach meiner Ausbildung ohnehin weniger Zeit regelmäßig zu schreiben, war aber immer daran interessiert über größere Veranstaltungen wie Reisen mit dem BIB oder Teilnahme am Bibliothekartag bzw. Bibliothekskongress zu berichten, wobei letzterer für 2013 erstmals zugunsten des Reiseartikels Südtirol komplett wegfiel. Nun habe ich seit Oktober 2013 eine weitere, spannende und interessante Nebenbeschäftigung. Ich bin seit Oktober 2013 Teilnehmerin des 7. Kurses der Fernweiterbildung Bibliotheksmanagement an der FH Potsdam. Der Start war gut, die Kommilitonen sind nett, erste Lerngruppen haben sich gebildet und es geht sowohl inhaltlich als auch von der Menge der Module stetig bergauf. Momentan stehen bald 2 Hausarbeiten im Modul „Informationsrecht“ sowie „Wissenschaftliches Arbeiten“ an. Nebenbei lernen wir momentan einige elementare EDV-Grundlagen und erfreuen und/oder grübeln u.a. an Word- und Excelaufgaben.

Da ich so viele FaMIs kenne, die überlegen ob der Fachwirt, ein Fernstudium bzw. in diesem Fall eine Fernweiterbildung auf Niveau eines Studiums, für die persönliche Weiterentwicklung am geeignetesten ist, möchte ich hier einige Tipps geben. Seit 2012 (?) steht man sogar noch vor der Entscheidung sich für den „Teilzeitbachelor“ (bewusst in Anführungsstrichen) in Hannover oder die Fernweiterbildung in Potsdam zu bewerben. Zumindest im Fall Potsdam kann ich ausdrücklich die Empfehlung aussprechen, sich zuvor im Kollegenkreis oder im fami- portal umzuhören und insbesondere den Vortrag der ehemaligen Fernweiterbildungsteilnehmerin Heike Stadler, den sie 2011 auf dem 100. Bibliothekartag in Berlin gehalten hat, nachzulesen. Dort stand die Präsentation von Umfrage-Ergebnissen zum Thema Zeitmanagement sowie der Modulplan im zeitlichen Verlauf (bitte nicht abschrecken lassen!) unter damaligen Teilnehmern im Vordergrund. Auch wenn die Umfrageergebnisse teilweise noch Antworten von Diplomjahrgängen enthalten, hat man dadurch eine gute Vorstellung, wie diese Fernweiterbildung verläuft. Dies hat mir persönlich in meiner Entscheidungsfindung sehr geholfen. Außerdem möchte ich hiermit auf tarifliche Aspekte hinweisen, über die man sich gut auf den Seiten der „Kommission Eingruppierung und Besoldung“ (kurz: KEB) des BIB informieren kann. Einen Überblick über verschiedene berufsbegleitende und direkte Qualifizierungsmöglichkeiten bietet auch die Seite der Kommission für Ausbildung und Berufsbilder. Aufgrund von einigen Nachfragen/Unsicherheiten betone ich vielmals, dass es keine Musterlösung für die Frage gibt, welchen beruflichen Weg man als FaMI einschlagen kann und sollte, sondern es vielmehr oft einer Überlegung und Abwegung von Einzelfaktoren, persönlichen Umständen und Erwartungen bedarf.

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Responses

  1. .. dann men viel erfolg für das fernstudium!!

    • Dankeschön und schöne Grüße nach Münster!


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